Konstrukteur/in EFZ Profil E

Konstrukteur/in EFZ
Der Konstrukteur hat die Freiheit, technische Probleme auf kreative Art und Weise zu lösen. In Teamarbeit wird die Entwicklung eines neuen Produktes unter Berücksichtigung der Markt- und Kundenanforderungen erarbeitet und zur Fertigung freigegeben. Dabei müssen die internationalen technischen Normen eingehalten werden. Diese sind dafür da, dass einheitliche Teile eingesetzt werden können, um Kosten für die Ersatzteilbeschaffung zu mindern und auch die Sicherheit für diejenigen gewährleistet wird, welche mit dem Produkt hantieren. Des weiteren gewährleistet jede Firma mit eigenen internen Normen die Qualitätssicherheit.

Die Lehre in der OERTLI Werkzeuge AG:

1. Lehrjahr
Zu Beginn, ist der/die Lernende in einem 50-tägigen Zeichnergrundkurs im Ausbildungszentrum Winterthur. Darauf folgt ein 3-monatiges Werkstattpraktikum, welches ebenfalls im AZW sein wird. Nach diesen Kursen, kommt der/die Lernende in die Firma OERTLI Werkzeuge AG, nach Höri, wo das Gelernte geprüft, und ergänzt wird. Danach beginnt das Ausbauen der Grundkenntnisse, mit kleineren Projektarbeiten, wo der/die Lernende zu einer Aufgabe selbstständig Informationen sammelt und mit diesen eine Lösung erarbeitet.

2. Lehrjahr
Das 2. Lehrjahr ist ganz auf die Teilprüfung hin orientiert, welche in der Halbzeit der Lehre stattfinden wird. Als Vorbereitung geht der/die Lernende für eine weitere Woche ins AZW zurück und besucht dort einen Teilprüfungsvorbereitungskurs. Dort wird der/die Lernende Probeprüfungen absolvieren und so gut wie möglich auf die Prüfung vorbereitet. Am Ende des 2. Lehrjahres findet dann die Teilprüfung statt, welche einen grossen Teil zur Lehrabschlussnote zählt.

3. Lehrjahr
Am Anfang des 3. Lehrjahres, wird der/die Lernende für 3 Monate in die Werkstatt der OERTLI Werkzeuge AG eingeteilt. Dort lernt er/sie in den Abteilungen: Körperfertigung, Schneidenschleiferei und Montage/Kontrolle, die internen Arbeitsabläufe und einige technische Richtlinien kennen, welche später beim Konstruieren wichtig sind. Anschliessend beginnt der Ausbildungsblock, bei welchem Schritt für Schritt die Abläufe der Werkzeugkonstruktion angeeignet werden.

4. Lehrjahr
Im letzten Lehrjahr zeichnet der/die Lernende selbstständig an Kundenaufträgen und eignet sich so wichtiges Wissen an, welches in regelmässigen Abständen geprüft und ergänzt wird. Weiter wird mit einer intensiven Betreuung auf die Lehrabschlussprüfung hingearbeitet, damit diese dann mit Erfolg abgeschlossen werden kann.

Die interne Abschlussprüfung, die „Individuelle Praktische Arbeit“, kurz IPA, wird ein kompletter Fenster-Auftrag sein, der von Holzprofilzeichnungen bis hin zu den Werkzeugfertigungszeichnungen, alles beinhalten wird, was in den ganzen 4 Jahren gelernt wurde. Anschliessend, nach den Abschlussprüfungen in der Schule, ist die Lehre beendet.

Anforderungen:
Benötigter Schulabschluss: Sek A mit Mathematikanforderungsstufe 3
Ausbildungsdauer: 4 Jahre
Berufsschulniveau: Profil E
Mit Berufsmittelschule möglich: Ja
Weiterbildungsmöglichkeiten: Techniker, Industriedesigner, Ingenieur, etc.